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Für die Speicherung der Daten wird das objektrelationale Datenbank-Managementsystem IBM Informix eingesetzt. Dieses System hat den Vorteil, dass sie Effizienzgewinne durch Verlagerung bestimmter Datenverwaltungsfunktionalität von der Anwendungs- in die Datenbankebene erlauben.
Um der Anforderung der dokumentenorientierten Datenverarbeitung gerecht zu werden, wurde eine Abstraktionsschicht zwischen DBMS und Anwendungsschicht eingeführt, die die Daten in eine XML-Repräsentation überführt. Für diese Darstellung wurde die Metadatendefinition durch ein XML Schema formalisiert, so dass auch eine Validierung von Metadatensätzen möglich ist. Diese Validierung von Metadatensätzen wird unter anderem auch bei der Steuerung des Workflow und die Einbindung automatischer Erschließungssysteme eingesetzt.
Das System besteht aus drei Schichten, die über definierte Schnittstellen miteinander verbunden, ansonsten aber weitgehend unabhängig sind:
Diese Architektur verringert die gesamte Komplexität des Systems und erlaubt unabhängige Implementierungen und den späteren Austausch und eine Modifikation der einzelnen Komponenten.
Die Anwendungsschicht des Systems verfügt über (XML-basierte) Schnittstellen, die das Ankoppeln externer Anwendungen zur intellektuellen und automatischen Metadatenerschließung (z.B. das Unterstützungssystem zur Webrecherche Pony) ermöglichen.
Die Controllerkomponente ist außerdem in der Lage den Erschließungsstatus von Dokumenten zu erkennen. Damit kann es das Dokument automatisch dem nächsten Erschließungsschritt zuleiten.