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Die Metadatendefinition orientiert sich sowohl an bibliothekarischen Standards, sowie an offenen Standards für die automatische Verarbeitung von Metadaten (LOM, DC).
Die Metadaten sind folgendermaßen aufgebaut:
Dieser Metadatensatz wird bibliothekarischen Standards gerecht und berücksichtigt darüber hinaus die besonderen Eigenschaften elektronischer Medien (Navigation, Benutzung, Usability).
Die Metadaten werden bei textuellen Dokumenten durch einen Volltextindizierer ergänzt. Hier wird die freie Suchmaschinen-Engine ASPSeek eingesetzt, die auch beim automatischen Sammeln Verwendung findet. (Siehe auch: Benutzerorientierte Entwicklung)
Die interne Verarbeitung der Metadaten, u.a. die Steuerung des Erschließungs-Workflow, basiert auf XML (siehe auch Systemarchitektur). Dazu wird der Metadatensatz durch ein XML Schema definiert. Das erleichtert später auch den Austausch von Metadaten mit externen Systemen
Für die Erschließung mit Metadaten gibt es in Bibliotheken definierte Vorgänge mit einer sinnvollen Reihenfolge und klaren Aufgabenteilung. Auch in Meta-Akad erfolgt die Erschließung eines Dokuments in mehreren Schritten, an denen mehrere Personen beteiligt sind. Um den Vorgang möglichst effizient zu gestalten, wird das System über eine Workflow-Komponente verfügen, die die einzelnen Schritte erkennt und "weiss" wer zu welchem Zeitpunkt für die Weiterverarbeitung eines Dokuments zuständig ist. Die Aufgabenteilung wurde dabei nach folgendem Grundsatz gestaltet: Jede beteiligte Person soll nur die Aufgaben erledigen für die sie ausreichend qualifiziert ist und für die keine geringer qualifizierte Person über ausreichende Kompetenz verfügt. Beispielsweise soll ein bibliothekarischer Fachreferent vorwiegend die Sacherschließung ausführen, nicht aber die Formalerschließung, für die eine (entsprechend ausgewählte und angelernte) studentische Hilfskraft ausreichend qualifiziert ist.