Universitätsbibliothek Regensburg
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Projekt Meta-Akad

Qualitätsbeurteilung



Die Beurteilung der in Meta-Akad nachgewiesenen Dokumente soll zunächst der Qualitätssicherung dienen. Es soll sichergestellt werden, dass möglichst nur inhaltlich einwandfreies und didaktisch geeignetes Material angeboten wird.

Vorgesehen ist, dass die Beurteilung eines Dokuments durch einen Fachexperten mit Lehrerfahrung in der entsprechenden Disziplin vorgenommen wird.

Weiterhin soll die Beurteilung dem Benutzer helfen, für seine individuellen Lernzwecke geegnetes Material zu finden. Dazu muss die Beurteilung über eine reine Benotung hinausgehen und auch qualitative Aussagen enthalten. Die Beurteilung ist daher zunächst nach drei Aspekten gegliedert:

  1. Inhaltliche Qualität
  2. Didaktische Qualität
  3. Benutzerfreundlichkeit

Diese Kriterien wurden weiter unterteilt, wobei jeweils Ratingskalen als auch Kommentare verwendet werden.

Inhaltliche Beurteilung

Die inhaltliche Beurteilung basiert teilweise auf dem Vorschlag zur Erfassung der Qualität von Webressourcen xQMS.

Wesentlich für die Qualitätssicherung ist zunächst die inhaltliche Korrektheit. Dazu wird bewertet, ob

  • die dargestellten Sachverhalte der Lehrmeinung der betreffenden Disziplin entsprechen
  • die Argumentation nachvollziehbar und logisch einwandfrei ist
  • der Urheber als anerkannter Vetreter der jeweiligen Disziplin gilt

Um dem Benutzer Hinweise für die Verwendung des Dokuments zu geben, wird weiterhin erfasst, in welcher inhaltlichen Tiefe und inhaltlichen Breite die Sachverhalte dargestellt werden. Beispielsweise könnte ein Benutzer nach Material zur selbständigen Einarbeitung in ein neues Themengebiet suchen. Dann sind vor allem solche Dokumente geeignet, die das Thema breit darstellen ohne besonders in die Tiefe zu gehen.

Didaktische Eignung

Die Erfassung der didaktischen Eignung erfolgt in zwei Schritten und orientiert sich dabei an dem Beurteilungsverfahren von Merlot.

Im ersten Schritt wird der Lernkontext bestimmt. Dazu gehören:

  • Lernzweck (z.B. Selbstgesteurtes Lernen, Veranschaulichen, Üben)
  • Anspruchsniveau
  • Zielgruppe (z.B. Grundstudium, Lehramt)
  • benötigtes Vorwissen
  • Lernziel

Im zweiten Schritt wird die didaktische Güte bewertet, wobei sich der Beurteiler explizit auf den vorher identifizierten Lernkontext beziehen soll.

Benutzerfreundlichkeit

Die Benutzerfreundlichkeit eines Dokuments wird als wichtige Voraussetzung für die Eignung als Lernmaterial angesehen. Da die Beurteiler im Allgemeinen keine Erfahrung mit dieser Beurteilung haben, wird ihnen ein heuristischer Leitfaden zur Verfügung gestellt.