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Über das Internet werden von Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Verlagen im In- und Ausland Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung gestellt. Diese Angebote sind jedoch meistens nur lokal bekannt und werden daher nur von einem begrenzten Personenkreis genutzt.
Das Projekt META-AKAD hat das Ziel, Lernenden und Lehrenden einen einheitlichen Zugang zu einem umfassenden Angebot von im Internet verfügbaren Lehr- und Lernmaterial zu verschaffen.
Der Zugang wird als webbasierte virtuelle Bibliothek realisiert werden. Um ein erfolgreiches neues Portal mit echtem Mehrwert für einen breiten Benutzerkreis zu schaffen, werden im Projekt verschiedene Aspekte der Entwicklung eines solchen Dienstes gleichermaßen intensiv betrieben und integriert:
Für die breite Akzeptanz des Dienstes ist es
unverzichtbar, dass der Pool der erfassten Dokumente früh eine
kritische Masse erreicht. Deswegen wird eine Menge von 5000-10000
Dokumenten zum Ende des Projekt angestrebt. Außerdem ist es für die
Entwicklung eines fächerübergreifenden Dienstes wichtig, die
Eigenheiten einzelner Fächer schon früh zu berücksichtigen. Deswegen
wurden fünf Fächer aus verschiedenen wissenschaftlichen Domänen für die
Pilotentwicklung ausgewählt: Biologie, Germanistik, Mathematik,
Physik und Psychologie.
Mehr zur Realisierung: Sammeln von Lerndokumenten
Wichtige Voraussetzung für den leichten Zugang zu den
Dokumenten ist die Erschließung mit Metadaten. Der Metadatensatz muss
der Heterogenität von elektronischen Medien gerecht werden und
bibliothekarischen Ansprüchen an Tiefe und Exaktheit
genügen. Zusätzlich wird die Möglichkeit des leichten
Austauschs von Metadaten mit anderen metadatenbasierten Diensten.
Mehr zur Realisierung: Erschließung mit Metadaten
Während konventionelle (akademische) Lerndokumente meistens einem
strengen Review-Verfahren unterworfen sind, bleibt die Qualität von
Online-Lerndokumenten oft ungeprüft und fraglich. Um den Benutzern
dennoch ausschließlich inhaltlich korrektes und didaktisch
geeignetes Material anbieten zu können, wird ein eigenes
Begutachtungsverfahren implementiert.
Mehr zur Realisierung: Qualitätsbeurteilung
Schon die bisher beschriebenen Anforderungen führen zu einem
System mit hoher
Komplexität. Die Systemarchitektur muss diesen Forderungen gerecht
werden und darüberhinaus für spätere Erweiterungen und einen
großflächigen Einsatz vorbereitet sein.
Mehr zur Realisierung: Systemarchitektur
Viele, selbst aktuelle Systeme zur Literaturrecherche stehen im Ruf, nicht
besonders nützlich zu sein, da es ihnen an Benutzerfreundlichkeit
mangelt.
Um mit dem aufgewendeten Ressourcen einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu
erzielen, wird die Entwicklung des Systems unter dem permanenten
Credo der Benutzerorientierung betrieben.
Mehr zur Realisierung: Benutzerorientierte Entwicklung